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Smart Region - Hintergrund

Der demografische Wandel wird die Gesellschaft, die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in Europa in den nächsten Jahrzehnten bedeutsam verändern. In der Arbeitswelt erzwingt er – gemeinsam mit den gesetzlichen Maßnahmen zur Verlängerung des Arbeitslebens - nicht nur, dass ein größerer Anteil der heute 55-64 Jährigen im Arbeitsleben verbleibt, sondern auch, dass künftig ein viel größerer Teil jener Beschäftigten, die heute zwischen 30 und 55 Jahren alt sind (die sog. Babyboom-Generation) länger arbeiten muss (und wohl auch wird).

 

Es wird also insgesamt in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zu einer deutlichen Alterung des Erwerbspersonenpotenzials kommen. Damit stellt sich eine Reihe von Fragen: Welche Alternativen gibt es zur bislang gängigen Frühverrentungspraxis? Wie wird es für Betriebe möglich sein, künftig mit älteren Belegschaften produktiv und wettbewerbsfähig zu bleiben? Welche Maßnahmen können dazu beitragen, dass Beschäftigte tatsächlich gesund und mit Freude länger arbeiten können – und wollen?

 

Das Projekt Smart Region hatte zum Ziel, innovative und wirksame Gestaltungselemente für eine Verlängerung der Beschäftigungsdauer und die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit zu entwickeln und zu erproben. Dabei ging es nicht nur um die heute bereits älteren Beschäftigten, sondern um eine Förderung des aktiven Alterns für alle Altersgruppen – also um Maßnahmen, die nicht nur alters-, sondern auch alternsgerecht sind. Damit hat das Projekt dem Ziel der Europäischen Kommission, „mehr und bessere Arbeitsplätze“ zu schaffen, entsprochen.

 

Ein neuer und notwendiger Zugang lag in dem im Projekt Smart Region verfolgten regionalen Ansatz: gute Praxis ist nicht einfach von einem Betrieb oder eine Region auf eine andere übertragbar, ohne die dort herrschenden Voraussetzungen und Rahmenbedingungen zu beachten. Smart Region baute daher auf fundierten Analysen der jeweiligen regionalen Gegebenheiten auf und berücksichtigte diese in der Umsetzung und Bewertung von Maßnahmen.

 

 

Auf den folgenden Seiten werden drei zentrale Themen des Projekts Smart Region näher dargestellt: