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Leoben - Die Region

Die Steiermark ist mit 1,19 Mio. BewohnerInnen (51,3% Frauen und 48,7% Männer) das viertgrößte Bundesland Österreichs. Im Rahmen des Projektes Smart Region ist es jenes österreichische Bundesland, in dem in zwei ausgewählten Regionen – Graz-Umgebung und Leoben - innovative Maßnahmen zur Schaffung einer alternsgerechten Arbeitswelt entwickelt und umgesetzt werden.

 

Abbildung 1: Die 17 steirischen Bezirke

 

Lage des Bundeslandes Brandenburg in Deutschland

Der steirische Bezirk Leoben erstreckt sich über eine Fläche von 1.099,7km² und hat derzeit rund 66.000 EinwohnerInnen. Er ist somit sowohl flächenmäßig als auch an der EinwohnerInnenzahl ein mittelgroßer steirischer Bezirk.

 

Der Bezirk Leoben gehört zur Industrieregion in der Obersteiermark, die aufgrund der Krise der verstaatlichten Industrie insbesondere in den Jahren von 1986 bis 1991 eine starke Abwanderung Jüngerer zu verzeichnen hatte. Ebenfalls im Zusammenhang mit der „Stahlkrise“ ist eine verstärkte Freisetzung älterer Arbeitskräfte zu beobachten, die damals teilweise pensioniert oder aber arbeitslos wurden.

 

Zwischen 1991 und 2001 war Leoben insgesamt vom stärksten Rückgang der Wohnbevölkerung der Steiermark betroffen. Den Trend von 1991 bis jetzt fortsetzend wird Leoben auch in den nächsten Jahren den größten Bevölkerungsverlust unter den steirischen Bezirken zu verzeichnen haben.

Betrachtet man die Altersstruktur der steirischen Bevölkerung, so gehört Leoben zu den demografisch „ältesten“ Bezirken. So liegt das Durchschnittsalter der Bevölkerung (2001) bei 43,5 Jahren (vgl. Steiermark gesamt 40,2), der Anteil der über 60-jährigen an der Wohnbevölkerung bei  27,6% (vgl. Steiermark gesamt 22,3%). Die allgemeine Erwerbsquote lag laut Angaben der Landesstatistik Steiermark 2001 bei 43,7%, also unter dem Gesamtwert der Steiermark mit 48%. Der Anteil der über 50-Jährigen an den Beschäftigten war mit 15,1% gegenüber 15,9% in der gesamten Steiermark niedriger (vgl. WIBIS 2004).

 

Der Anteil der über 45- bis unter 60-Jährigen an der Gesamtbevölkerung war 1999 in Leoben mit 20,9% bereits höher als in der Steiermark insgesamt (18,2%). Für Leoben stellt sich damit die Frage nach einer optimalen und nachhaltigen Beschäftigung auch älterer Arbeitskräfte möglicherweise bereits früher als in anderen Bezirken. Die Entwicklung ressourcenorientierter Rahmenbedingungen für Arbeitskräfte sowohl in den Unternehmen als auch in der Region erscheint damit sinnvoll und notwendig.